Arthur Stern – neuer Schulsprecher

Der Schulsprecher der GWIKU-18 Haizingergasse wurde gewählt:

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Bild: Niclas E.K.

Arthur Stern gewann mit 955 Punkten die  Stichwahl zum Schulsprecher der Haizingergasse. Schon beim Hearing begeisterte er viele der Anwesenden.


Am 3.10.2017 wurde bekannt gegeben, dass Arthur Stern, Schüler der 8A, der neue Schulsprecher sei. Beim Hearing aller Kandidaten (Kovar Maximilian, Loh Laura, Rattacher Sophie, Rigele Emil, Stern Arthur, Strigl Lilian und Tetteh-Klu Daniel) gab Arthur einen kleinen Einblick in seine Ideen und beantwortete bereitwillig Fragen von MitschülerInnen und LehrerInnen.

Die wichtigsten Wahlen finden morgen statt: Die Schulsprecherwahl der Haizingergasse (Arthur Stern)

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Arthur Stern, unser neuer Schulsprecher

Was war der Unterschied zwischen ihm und seinen Gegenkandidaten?

Die Wahl am Freitag, dem 29. November 2017, liefert kein klares Ergebnis. Es muss eine Stichwahl her. Die beiden Kandidaten: Arthur Stern und Emil Rigele liegen fast gleich auf. Mit fast der doppelten Anzahl von Stimmen gewinnt Arthur jedoch haushoch die Stichwahl und ist somit der neue Schulsprecher der Gwiku 18.

Es ist der 28 November, als das Hearing der Schulsprecher stattfindet. Die Teilnehmer heißen: Max Kovar (6B), Laura Loh (7B), Sophie Rattacher (8B), Emil Rigele (8A), Arthur Stern (8A), Lilian Strigl (7C) und Daniel Tetteh-Klu (5C). Als erstes kommt Sophie Rattacher auf die Bühne. Ihr Programm lautet: sie will verschiedene Projekte durchsetzten, wie z.B einen Faschingstag, an dem jeder der verkleidet kommt, eine gratis Semmel bekommt. Außerdem würde sie gerne das Haizinger-Logo, welches jährlich auf Pullis und Beutel gedruckt wird, ändern. Der Nächste an der Reihe ist Max Kovar, welcher sehr mit seiner Rhetorik beeindruckt. Er spricht lauter und überzeugt von seinen Ideen. Er fordert, dass gewisse Themenbereiche, welche meistens auf einem kleinem Team liegen, auf mehrere Schüler aufgeteilt werden und dass es mehr Klassensprechersitzungen geben soll. Der jüngste Teilnehmer, Daniel aus der 5C, ist der Nächste. Er will ein neues Tor, sowie ein Netz im Basketballkorb im Außenhof. Die nächste Kandidatin ist Lilian aus der 7C. Sie will, da sie selber ein halbes Jahr in Canada verbracht hat, Infoabende für Auslandssemester organisieren. Außerdem würde sie die Lehrer bitten, Unterstufen-Schülern mehr Information über die Chance in eine neue Schule zu wechseln zu geben.

Das Hearing fand reges Interesse.  Bild: Niclas E.K.5b.

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Die Straßenbahn

Ich brauche die Straßenbahn jeden Tag. Oft  sehr dringend und ausgerechnet dann kommt sie verspätet. Immer wieder werden mir verschiedene Apps vorgeschlagen, die mir angeblich sagen, wann die nächste Straßenbahn kommt, nur leider ist auf diese nur selten Verlass.
Ich muss jede Woche Montag bis Donnerstag am Nachmittag zum Hauptbahnhof, um dort einen Zug zu bekommen, der nur jede halbe Stunde fährt. Fast jedes Mal komme ich knapp zum Zug und hin und wieder verpasse ich ihn aber auch. Und das alles nur, weil die Straßenbahn zu spät kommt. Die einzige Möglichkeit ist, dass ich viel zu früh losfahre, um einen Zeitpolster zu haben, nur brauche ich diese Zeit , um meine Hausübungen zu machen.
Auch fällt mir auf, dass ich immer wieder Platz für ältere Personen machen muss, obwohl noch genügend andere Plätze in Reichweite sind. Nur aus Respekt vor dem Alter suche ich mir dann einen neuen Platz. Leider vergeht mir immer mehr die Bereitschaft anderen Platz zu machen, da ich mir immer öfter anhören muss, wie unverschämt die heutige Jugend doch ist, weil ich nicht schnell genug aufgestanden bin oder durch Musik oder Freunde abgelenkt wurde.
Trotz dieser äußerst unangenehmen Erfahrungen bin ich sehr froh die Straßenbahn zu haben, denn sie bringt mich, wenn auch sehr oft mit Verspätung, immer an mein Ziel.

 

SAMSON 5c

HAIZEIT EXKLUSIV: Interview mit Josef Hader zu seinem neuen Film „Wilde Maus“

HaiZeit’s neuester Coup: Ein Exklusiv-Interview mit Josef Hader zu seinem neuen Film „Wilde Maus“! Unsere Top-Reporterinnen Kaya S. und Yuna P., im Gespräch mit dem österreichischen Regisseur, Schauspieler und Kabarettisten:

Josef Hader; Bild: Wikipedia.

HaiZeit: Wie kamen Sie auf die Idee für Ihren Film?

Josef Hader: Also, ich habe einen Freund der Journalist ist und der ist ca. so alt wie ich und der hat sehr gekämpft um seinen Job zu behalten. Ich habe mir dann überlegt, was passiert, wenn er entlassen wird und was macht er dann? Dann habe ich mir gedacht, das ist ein tolles Thema, dass Journalisten, die bei einem Print Medium schreiben, bei einer Zeitung, dass wenn sie mal arbeitslos sind, dass sie dann fast keine Möglichkeiten haben ihren Beruf wieder zu ergreifen, weil die Journalisten bei den Zeitungen abgebaut werden. Ich habe mir dann gedacht, das wäre ein schöner Anfangspunkt, wenn jemand so ganz aussichtslos seinen Job verliert, ohne die Chance diese Arbeit wieder wo anders machen zu können und was passiert dann mit dem. Also, ein bisschen so wie in einem Labor, wenn man einem Versuchstier irgendeine Aufgabe gibt und dann schaut, wie es reagiert. Und so stell ich mir einen Menschen vor, in einer sehr extremen Situation und überleg mir, wie reagiert er darauf? Und von der Idee ausgehend ist die ganze Geschichte dann entstanden. Das ist dann eigentlich so, als würde man einen Baum ohne Blätter hinstellen und langsam fliegen die Blätter dran. Da kommt eine kleine Idee, noch eine kleine Idee und so wächst das.

HaiZeit: Hätten Sie diesen Film nicht selber gedreht, würden Sie ihn sich dann im Kino anschauen? Weiterlesen

Film-Rezension: „Wilde Maus“ von und mit Josef Hader

 von Yuna P.

Der Film startet damit, dass der Hauptcharakter Georg Endl seinen Job als Musikkritiker verliert. Natürlich verfällt der nun Arbeitlose in Rage erzählt seiner Frau Johanna aber nichts davon. Jeden Tag verlässt er nun das Haus pünktlich um zur Arbeit zu gehen und streift ab da durch die Stadt.

Im Prater fährt er dann mit der Liliputbahn und wird nach der Fahrt Zeuge davon dass der Fahrer seinen Job ebenfalls verliert. Die beiden kommen ins Gespräch und Erich, der ehemalige Fahrer, stellt sich als ein alter Schulkollege von Georg heraus. Neben den beinahe täglichen Treffen der beiden macht Georg ebenfalls auch einen Waffenschein und lässt seinen  Chef durch vandalistische Taten wissen, wie verärgert er ist. Johanna hat auch ihr eigenes Problem bei ihrem Job als Psychologin, da ihr die Kunden ausbleiben. Sie verbringt auch einen Abend mit Sebastian, einem ihrer Patienten, und die beiden küssen sich auch. Sebastian stellt sich als Partner von Georgs ehemaligem Chef Waller heraus. Zusätzlich gibt es auch Streit zwischen Georg und Johanna da diese sich nicht sehnlicher als ein Kind wünscht, aber das funktionierte bisher nicht. Erich kauft eines Tages die verwahrloste Achterbahn „Wilde Maus“ und Georg hilft ihm diese wieder fahrtüchtig zumachen. Gegen Ende des Films versucht Georg erst Waller zu erschießen und als er dazu doch nicht fähig ist, versucht er im Schnee zu erfrieren.

Ich fand den Film atmosphärisch sehr passend und auch die Hintergrundmusik, meist aus dem klassischen Bereich, war angemessen bezüglich Georg’s Beruf. Weiterlesen

Reportage über die Seestadt Aspern

Seestadt

Ich glaube jeder Mensch hat diesen einen besondren Ort, an dem er  sich wohl fühlt. Einen Ort, der einem das Gefühl von Zuhause vermittelt. Einen magischen Platz an dem man das Gefühl hat, dass sich alles nach einem stressigen Tag mit dem Universum im Einklang befindet. Und für viele Bewohner und Bewohnerinnen Wiens, inklusive meiner Wenigkeit, ist dieser Ort die Seestadt.

      

Die Seestadt Aspern ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas der 2010er Jahre.

Sie befindet sich im 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt.

Doch da sich die Seestadt, oder wie ich sie nenne, mein magischer Ort, außerhalb des Stadtzentrums befindet, ist den meisten gar nicht bewusst, welche unglaublichen Perspektiven sie dort erwarten. Weiterlesen

Reportage: AIKIDO

Reportage von Yuna P.

Wenn ich anderen Menschen von meinem Hobby „Aikido“ erzähle, empfangen mich meist ratlose Blicke. Kaum einer in meinem Bekanntenkreis hat je von der japanischen Kampfsportart gehört. Auch ich habe von dieser Sportart nur durch Zufall erfahren und nehme jetzt schon mehr als zwei Jahre am Training teil.
Jede Stunde beginnt gleich, nachdem sich alle Teilnehmer in der Sporthalle – meist die einer Schule – versammelt haben und ein Teil des Bodens mit Matten ausgelegt wurde, wird mit einem Ruf zum Aufwärmen aufgefordert. Das Aufwärmen ist wichtig, weil beim Aikido fast alle Muskeln beansprucht werden und dauert auch dementsprechend lange. Anschließend stellen sich alle in einer Reihe auf und eine Begrüßenungszeremonie auf Japanisch wird abgehalten. Das darauf folgende Training wird in meinem Fall von Michael „Michi“ Subocz und Werner Krammer geleitet. Der Trainer zeigt zusammen mit einem erfahrenem Schüler die Übung vor und erklärt den Ablauf, anschließend teilen sich die Schüler in Zweiergrüppchen auf und probieren die Übung ebenfalls. Der Sensei (das japanische Wort für Lehrer) geht durch und sieht sich die Gruppierungen beim üben an und beantwortet offene Fragen. Weiterlesen

Brennpunkt 5a – Unsere Klasse trotzt der Statistik, oder wo waren die Lehrer?

Kommentar von Alex W.

Die 5A hält einen einsamen Rekord, den an Frühwarnungen. In unserer Klasse ist es eher die Norm als die Ausnahme, in einem oder mehreren Fächern eine zu haben.

 

Dabei unterscheiden wir uns in Anzahl (22), der Geschlechterverteilung, den Interessen, der Anwesenheit in der Schule, nicht viel von anderen Klassen. Es begann auch ganz schleichend, hie und da ein 5er, entwickelte sich dann aber im Schneeballprinzip. Wir sind jetzt so weit, dass in einem Hauptfach, nur sechs Schüler sicher positiv sind, drei weitere haben noch eine Chance und der Rest kassiert, laut Lehrkraft, in diesem Semester den 5er. Wir sind lange nicht mehr damit beschäftigt, etwas verstehen und lernen zu wollen, wir wollen nur noch durchkommen. Der Blick vom großen Ganzen, unserer Persönlichkeitsentwicklung als kompetente Jugendliche, hat sich zu einem naheliegenden Ziel eingeengt: wir wollen, wie auch immer, den Aufstieg schaffen. Weiterlesen

Abschied der achten Klassen: So war der Matura-Streich

Bericht von Nele N., 5a.

Am Freitag, dem 28. April 2017 fand der alljährliche Schülerstreich der Abschlussklassen statt. Die achten Klassen feierten das Ende ihrer Schulzeit mit (fast) der ganzen Schule.

Schon vor der ersten Stunde fand das Spektakel seinen Lauf. Der Eingangsbereich der Schule wurde komplett mit rot-weißem Absperrband versperrt. Ein Schüler aus einer unteren Klasse wurde „geopfert“ und an den hohen Fahnenmast vor dem Gebäude gebunden. Als er sich vor lauter Klebeband um seinen Körper gewickelt kaum noch bewegen konnte, wurde ihm auch noch Wasser über den Kopf geschüttet und all seine noch freien Körperstellen (Gesicht, Arme, etc.) bemalt.

Während Musik in der ganzen Straße zu hören war, wurde jeder neu angekommene Schüler ebenfalls im Gesicht und an Armen und Händen bemalt. Da es auch überhaupt nicht kalt war, machten sich die Maturanten einen Spaß daraus, uns alle mit Spritzpistolen zu bespritzen.

Doch nicht nur vor der Schule wurde viel gelacht, getanzt und gesungen. Als wir um etwa halb neun mehr oder weniger dazu gezwungen waren, endlich in den Unterricht zu gehen, entdeckten wir im Schulhof zwei Hühner! Leider durften diese nicht berührt oder gehalten werden…

Im gesamten Gebäude waren Zettel an den Wänden befestigt, auf denen lustige Sprüche und Aussagen einiger Lehrer und Schüler dieser Klassen zu lesen waren.

Auch währen des Unterrichts konnten die Schüler die Maturanten noch feiern und laut singen hören.

Leider hatten nicht alle Klassen das Vergnügen, bei diesem Streich dabei zu sein, da an diesem Tag einige auf Exkursion waren.

Gallerie: Fotoimpressionen vom Matura-Streich