Der Weihnachtsirrsinn?

Pro & Contra: Weihnachten

Weihnachten ist für viele Menschen deren liebste Jahreszeit, dafür gibt es viele verschiedene Gründe. Einerseits können es die Geschenke sein, aber auch der Anlass die ganze Familie zusammenkommen zu lassen. Viele können die Weihnachtszeit aber  nicht ausstehen, da alles so übertrieben geschmückt ist, man Geschenke einkaufen muss und vielleicht eben auch Verwandte trifft, obwohl man lieber zu Hause fernschauend im Bett liegen würde.

christmas

Was wahrscheinlich (fast) alle lieben, ist das gute Essen rund um die ganze Weihnachtszeit, welchem man nicht widerstehen kann. Ob das Essen am Weihnachtsmarkt oder das Festessen an Heiligabend mit der Familie. Geschenke sind ,trotz des guten Essens, der Grund, weshalb Weihnachten so beliebt ist. Allein nur die Geste, an jemanden zu denken und sich die Mühe zu machen, sich in den Einkaufsbummel zu wagen, erheitert sicher mehrere Personen. Nicht nur das Sachliche zählt, sondern auch die Fähigkeit an andere zu denken. Manche geben aber nicht gerne Geld aus, solange sie es nicht müssen. Die meisten tun es trotzdem, da es ihnen Spaß macht, andere zu beschenken.

Doch abgesehen von den Geschenken, ist die Weihnachtsmusik auch ein großer Bestandteil der Weihnachtszeit. Ohne  Musik würde man nicht in Weihnachtsstimmung kommen. Doch wenn man durchgehend Weihnachtsmusik im Radio wahrnimmt, obwohl man doch lieber mal Abwechslung  bekommen möchte, kann dieses „Genre“ einem richtig auf die Nerven gehen, oder nicht?

Doch wenn man an Weihnachten denkt, fällt einem fast gar nichts Negatives ein, oder doch? Vielleicht ja der schon erwähnte Einkaufsbummel oder das anstrengende Familienessen. Denn das bereitet sich ja schließlich auch nicht von selber.  Außerdem wird Weihnachten auch nur noch „verkauft“, fast niemand feiert es noch aus dem eigentlichen Grund. Die Weihnachtszeit ist im Endeffekt nur die große Gelegenheit für Konzerne guten Umsatz zu machen, wenn es um gekaufte Artikel geht. Natürlich kann Weihnachten auch ohne Geschenke gefeiert werden, oder man kann etwas selbst gestalten. Das kommt dann auch von Herzen und besser an.

Für mich ist die Weihnachtszeit eine gute Gelegenheit dem Stress zu entkommen, und eine langersehnte Pause. Man kann sich endlich mal auf die Familie konzentrieren und nicht um die Sachen, die rundherum passieren..

Zarah 5c

 

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KOMMENTAR: Warum Fake-News so erfolgreich sind

Der Mensch mag „Fake News“. Warum? Tja, weil er spektakuläre Neuigkeiten will, er grundsätzlich dumm ist, Emotionen hat, zu naiv, gleichzeitig aber doch misstrauisch ist.

2016 war das Jahr des Donald Trump sagen viele, denn in diesem Jahr wurde er zum Präsidenten der USA gewählt. Aber das stimmt nicht ganz, in Wahrheit war es das Jahr der Fake News. Dieser Ausdruck ist  aber wiederum untrennbar mit dem Namen Trump verknüpft, der ihn ständig wiederholt. Erstmals tauchte der Begriff 2015 auf. Doch warum fallen so viele Menschen auf falsche Nachrichten herein?

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Jugend ohne Gott -Film oder Buch?

UnbenanntAm 17.10 begaben sich mehrere Klassen des GWIKU 18  ins Kino, um sich die Verfilmung zum Buch „Jugend ohne Gott“ ansehen.
Sofort merkte man, dass der Film nicht viel mit dem Buch zu tun hat. Da das Buch im 2. Weltkrieg und der Film in naher Zukunft spielt, sind die einzigen Merkmale, die die beiden gemeinsam haben, manche Charaktere.
Der Film ging, im Gegensatz zum Buch, viel zu schnell voran. Eine tagelange Geschichte wurde in weniger als 15 Minuten erzählt, und das noch aus drei verschiedenen Sichtweisen, was dann nach dem zweiten Mal viel zu langweilig war.
Das Buch wurde nur aus der Sichtweise des Erzählers geschildert, was angenehmer war.
Im Film änderte er sich kaum, jedoch merkte man, wie seine Schuldgefühle ihn langsam, aber sicher auffraßen und ein Geständnis aus ihm raussprudelte, was dem Zuschauer klarer machte, dass er genau wie wir ein Mensch ist und seine Grenzen hat.
Das Ende war im Buch ziemlich offen, es endete mit dem Selbstmord eines Schülers, den der Erzähler auslöste und keine Reue fühlte. Im Gegenteil, er war froh und dachte sogar darüber nach, der Mutter auch noch Schaden zuzufügen. Man sah perfekt, wie der Geist des Erzählers gebrochen wurde und psychopathische Merkmale aufwies.
Im Film endete die Geschichte mit dem Selbstmord des gleichen Schülers.
Der Geist des Lehrers wurde auch gebrochen, jedoch auf eine andere Art und Weise. Er fühlte sich schuldig und wurde auch für das, was er angerichtet hat, bestraft, was nicht im Buch passiert. Weiterlesen

FakeNewsNetwork:

Donald J. Trump gestürzt!

Ein historisches Ereignis zieht die Welt in ihren Bann. Donald Trump, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten, wurde abgesetzt. 

Präsident Trump beim Unterzeichnen seiner Rücktrittserklärung

Am Montagmorgen ist in den USA etwas Undenkbares passiert. Donald Trump ist nicht mehr Präsident. Durch Kabinettsmitglieder, die er selber ernannt hatte, wurde er abgewählt. Der Vize-Präsident Mike Pence ist neuer Präsident; für wie lange, weiß man nicht. Der umstrittene Ex-Präsident wurde unkontrollierbar. Die Folge: Eiskalter Verrat durch vermeintliche Verbündete, das ist sicher. Aber wie konnte das geschehen? Bis jetzt ist wenig bekannt. Dass die Kabinettsmitglieder des Weißen Hauses auf das 25. Amendment zurückgriffen, war eine große Überraschung und eine historische Entscheidung. Juristisch gesehen aber völlig legal. Denn das 25. Amendment besagt, dass Kabinettsmitglieder den Präsidenten abwählen können. Einsprüche Trumps wurden vom höchsten Gericht abgelehnt. Was jetzt passieren soll, weiß keiner so genau. Politikwissenschaftler B. Osama sagte dazu: „Donald Trump hinterlässt einen riesigen Riss in der Politik- und Medienlandschaft, den andere stopfen müssen.“  Weiterlesen

„Entschuldigung, diese Seite existiert nicht“

– Kommentar zu Donald Trumps unfreiwilliger Twitter-Pause

Quelle: pixabay.com

Ohne Twitter wäre Trump wohl nicht so gesprächig und was er von sich gibt ist oft bedenklich. Gut, dass manche den Mut aufbringen dies zu unterbinden.

Der Präsident der Vereinigten Staaten konfrontiert uns Tag für Tag mit über zehn Tweets, die manchmal unangebracht sind. Seine Feinde gratulieren dem Twitter-Mitarbeiter der Trumps Twitter-Account für ganze elf Minuten außer Kraft setzte. Trump beschreibt solche „Hater“ mit ganz normalen Tweets wie: Jedes Mal, wenn ich über die Hasser und Verlierer spreche, tue ich dies mit großer Liebe und Zuneigung. Sie können der Tatsache nicht ins Auge blicken, dass sie sch… geboren wurden.

Tweets wie diese gibt es haufenweise auf Trumps Account, ein Mitarbeiter tat etwas Mutiges: An seinem letzten Arbeitstag „löschte“ der Twitter-Held den Account des wichtigsten Mannes der Welt für elf Minuten und statt diesem erschien die Meldung „Entschuldigung, diese Seite existiert nicht!“. „Dieser Mann sollte als Held gefeiert werden!“, meinten viele der Online-Nutzer. Auch der Friedensnobelpreis sollte für ihn bereitgestellt werden.

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Arthur Stern – neuer Schulsprecher

Der Schulsprecher der GWIKU-18 Haizingergasse wurde gewählt:

All-focus

Bild: Niclas E.K.

Arthur Stern gewann mit 955 Punkten die  Stichwahl zum Schulsprecher der Haizingergasse. Schon beim Hearing begeisterte er viele der Anwesenden.


Am 3.10.2017 wurde bekannt gegeben, dass Arthur Stern, Schüler der 8A, der neue Schulsprecher sei. Beim Hearing aller Kandidaten (Kovar Maximilian, Loh Laura, Rattacher Sophie, Rigele Emil, Stern Arthur, Strigl Lilian und Tetteh-Klu Daniel) gab Arthur einen kleinen Einblick in seine Ideen und beantwortete bereitwillig Fragen von MitschülerInnen und LehrerInnen.

Die wichtigsten Wahlen finden morgen statt: Die Schulsprecherwahl der Haizingergasse (Arthur Stern)

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Arthur Stern, unser neuer Schulsprecher

Was war der Unterschied zwischen ihm und seinen Gegenkandidaten?

Die Wahl am Freitag, dem 29. November 2017, liefert kein klares Ergebnis. Es muss eine Stichwahl her. Die beiden Kandidaten: Arthur Stern und Emil Rigele liegen fast gleich auf. Mit fast der doppelten Anzahl von Stimmen gewinnt Arthur jedoch haushoch die Stichwahl und ist somit der neue Schulsprecher der Gwiku 18.

Es ist der 28 November, als das Hearing der Schulsprecher stattfindet. Die Teilnehmer heißen: Max Kovar (6B), Laura Loh (7B), Sophie Rattacher (8B), Emil Rigele (8A), Arthur Stern (8A), Lilian Strigl (7C) und Daniel Tetteh-Klu (5C). Als erstes kommt Sophie Rattacher auf die Bühne. Ihr Programm lautet: sie will verschiedene Projekte durchsetzten, wie z.B einen Faschingstag, an dem jeder der verkleidet kommt, eine gratis Semmel bekommt. Außerdem würde sie gerne das Haizinger-Logo, welches jährlich auf Pullis und Beutel gedruckt wird, ändern. Der Nächste an der Reihe ist Max Kovar, welcher sehr mit seiner Rhetorik beeindruckt. Er spricht lauter und überzeugt von seinen Ideen. Er fordert, dass gewisse Themenbereiche, welche meistens auf einem kleinem Team liegen, auf mehrere Schüler aufgeteilt werden und dass es mehr Klassensprechersitzungen geben soll. Der jüngste Teilnehmer, Daniel aus der 5C, ist der Nächste. Er will ein neues Tor, sowie ein Netz im Basketballkorb im Außenhof. Die nächste Kandidatin ist Lilian aus der 7C. Sie will, da sie selber ein halbes Jahr in Canada verbracht hat, Infoabende für Auslandssemester organisieren. Außerdem würde sie die Lehrer bitten, Unterstufen-Schülern mehr Information über die Chance in eine neue Schule zu wechseln zu geben.

Das Hearing fand reges Interesse.  Bild: Niclas E.K.5b.

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Die Straßenbahn

Ich brauche die Straßenbahn jeden Tag. Oft  sehr dringend und ausgerechnet dann kommt sie verspätet. Immer wieder werden mir verschiedene Apps vorgeschlagen, die mir angeblich sagen, wann die nächste Straßenbahn kommt, nur leider ist auf diese nur selten Verlass.
Ich muss jede Woche Montag bis Donnerstag am Nachmittag zum Hauptbahnhof, um dort einen Zug zu bekommen, der nur jede halbe Stunde fährt. Fast jedes Mal komme ich knapp zum Zug und hin und wieder verpasse ich ihn aber auch. Und das alles nur, weil die Straßenbahn zu spät kommt. Die einzige Möglichkeit ist, dass ich viel zu früh losfahre, um einen Zeitpolster zu haben, nur brauche ich diese Zeit , um meine Hausübungen zu machen.
Auch fällt mir auf, dass ich immer wieder Platz für ältere Personen machen muss, obwohl noch genügend andere Plätze in Reichweite sind. Nur aus Respekt vor dem Alter suche ich mir dann einen neuen Platz. Leider vergeht mir immer mehr die Bereitschaft anderen Platz zu machen, da ich mir immer öfter anhören muss, wie unverschämt die heutige Jugend doch ist, weil ich nicht schnell genug aufgestanden bin oder durch Musik oder Freunde abgelenkt wurde.
Trotz dieser äußerst unangenehmen Erfahrungen bin ich sehr froh die Straßenbahn zu haben, denn sie bringt mich, wenn auch sehr oft mit Verspätung, immer an mein Ziel.

 

SAMSON 5c

HAIZEIT EXKLUSIV: Interview mit Josef Hader zu seinem neuen Film „Wilde Maus“

HaiZeit’s neuester Coup: Ein Exklusiv-Interview mit Josef Hader zu seinem neuen Film „Wilde Maus“! Unsere Top-Reporterinnen Kaya S. und Yuna P., im Gespräch mit dem österreichischen Regisseur, Schauspieler und Kabarettisten:

Josef Hader; Bild: Wikipedia.

HaiZeit: Wie kamen Sie auf die Idee für Ihren Film?

Josef Hader: Also, ich habe einen Freund der Journalist ist und der ist ca. so alt wie ich und der hat sehr gekämpft um seinen Job zu behalten. Ich habe mir dann überlegt, was passiert, wenn er entlassen wird und was macht er dann? Dann habe ich mir gedacht, das ist ein tolles Thema, dass Journalisten, die bei einem Print Medium schreiben, bei einer Zeitung, dass wenn sie mal arbeitslos sind, dass sie dann fast keine Möglichkeiten haben ihren Beruf wieder zu ergreifen, weil die Journalisten bei den Zeitungen abgebaut werden. Ich habe mir dann gedacht, das wäre ein schöner Anfangspunkt, wenn jemand so ganz aussichtslos seinen Job verliert, ohne die Chance diese Arbeit wieder wo anders machen zu können und was passiert dann mit dem. Also, ein bisschen so wie in einem Labor, wenn man einem Versuchstier irgendeine Aufgabe gibt und dann schaut, wie es reagiert. Und so stell ich mir einen Menschen vor, in einer sehr extremen Situation und überleg mir, wie reagiert er darauf? Und von der Idee ausgehend ist die ganze Geschichte dann entstanden. Das ist dann eigentlich so, als würde man einen Baum ohne Blätter hinstellen und langsam fliegen die Blätter dran. Da kommt eine kleine Idee, noch eine kleine Idee und so wächst das.

HaiZeit: Hätten Sie diesen Film nicht selber gedreht, würden Sie ihn sich dann im Kino anschauen? Weiterlesen

Film-Rezension: „Wilde Maus“ von und mit Josef Hader

 von Yuna P.

Der Film startet damit, dass der Hauptcharakter Georg Endl seinen Job als Musikkritiker verliert. Natürlich verfällt der nun Arbeitlose in Rage erzählt seiner Frau Johanna aber nichts davon. Jeden Tag verlässt er nun das Haus pünktlich um zur Arbeit zu gehen und streift ab da durch die Stadt.

Im Prater fährt er dann mit der Liliputbahn und wird nach der Fahrt Zeuge davon dass der Fahrer seinen Job ebenfalls verliert. Die beiden kommen ins Gespräch und Erich, der ehemalige Fahrer, stellt sich als ein alter Schulkollege von Georg heraus. Neben den beinahe täglichen Treffen der beiden macht Georg ebenfalls auch einen Waffenschein und lässt seinen  Chef durch vandalistische Taten wissen, wie verärgert er ist. Johanna hat auch ihr eigenes Problem bei ihrem Job als Psychologin, da ihr die Kunden ausbleiben. Sie verbringt auch einen Abend mit Sebastian, einem ihrer Patienten, und die beiden küssen sich auch. Sebastian stellt sich als Partner von Georgs ehemaligem Chef Waller heraus. Zusätzlich gibt es auch Streit zwischen Georg und Johanna da diese sich nicht sehnlicher als ein Kind wünscht, aber das funktionierte bisher nicht. Erich kauft eines Tages die verwahrloste Achterbahn „Wilde Maus“ und Georg hilft ihm diese wieder fahrtüchtig zumachen. Gegen Ende des Films versucht Georg erst Waller zu erschießen und als er dazu doch nicht fähig ist, versucht er im Schnee zu erfrieren.

Ich fand den Film atmosphärisch sehr passend und auch die Hintergrundmusik, meist aus dem klassischen Bereich, war angemessen bezüglich Georg’s Beruf. Weiterlesen