Cos’è ??? – Kultur, Sprache, Spaß – ITALIANO

Teil 1: Schüler-Interview: Cos’è?

In Kürze müssen die 5.Klassen entscheiden, welche Wahlpflichtfächer sie für die kommenden drei Jahre wählen wollen. Da sich die meisten Schüler/Schülerinnen schwer bei der Entscheidung tun, und auch die meisten nicht viel bis Garnichts über bestimmte Fächer erfahren haben, haben wir ein Interview über das Wahlpflichtfach Italienisch gemacht. Dafür haben wir Lorenzo aus der 7b ein paar Basic Facts über das Fach und den Unterricht gefragt.

Interview von Laura G., 5a.

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Sprachreise nach Rom, Juni 2018

Warum hast du dich für das Wahlpflichtfach Italienisch entschieden?

Naja, also ich spreche italienisch zu Hause, aber ich konnte in der Sprache noch nicht schreiben und die Grammatik konnte ich auch nicht. Deshalb hab ich das Fach gewählt, um besser Italienisch zu können.

Bist du zufrieden mit deiner Entscheidung?

Ja schon… eigentlich bin ich sehr zufrieden.

Wie lange hast du das Wahlpflichtfach schon, und hast du schon viel im Fach gelernt?

Also ich bin schon das zweite Jahr da und der Professor lässt mich auch andere Sachen machen, weil ich konnte ja schon die Basics davor, da ich zu Hause italienisch spreche. Er schaut natürlich auch auf die anderen, wie sie weiterkommen, aber er schaut auch auf mich, damit ich auch ein bisschen weiterkomme und das finde ich ziemlich gut.

Welchen Lehrer oder Lehrerin hast du in Italienisch?

Den Herr Prof. Baumgartner.

Wie viele Stunden pro Woche hast du Iitalienisch?

Zwei Stunden pro Woche.

Wird das Fach Italienisch in unserer Schule unterrichtet oder musst du in eine andere dafür gehen?

Nein es wird hier unterrichtet.

Haben viele Schüler/Schülerinnen in deiner Schulstufe dieses Wahlpflichtfach ausgewählt?

Ich glaube wir sind….  zwei kommen aus einer anderen Schule und sonst sind noch sechs andere im Unterricht, also wir sind nicht so viele.

Wie läuft bei euch eine typische Stunde ab?

Naja, wenn wir davor Hausaufgaben bekommen haben setzten wir uns erst mal hin und sagen „Wie war die Woche bis jetzt?“ aber auf italienisch natürlich. Dann kontrollieren wir die Hausaufgaben oder so etwas und danach machen wir Grammatik oder Spielchen mit Vokabeln.

Mit was beschäftigt ihr euch mehr im Unterricht? Die Sprache sprechen oder schreiben zu lernen?

Sprechen ist schon sehr, sehr wichtig weil es halt nur eine mündliche Matura geben würde und du halt einen Dialog mit den Lehrern führen musst. Deshalb ist das Sprechen viel wichtiger, aber wir schreiben auch zum Beispiel bei den Hausaufgaben.

Würdest du das Fach weiter empfehlen?

Ja schon! Besonders mit dem Herr Professor Baumgartner. Der ist wirklich sehr nett und schaut dass du alles verstehst.

Danke für das Interview.

Bitte.

Sprachreise nach Rom, Juni 2018

 

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Teil 2: Lehrerinterview:

KULTUR – SPRACHE – SPAß

So würde Herr Professor Baumgartner sein Wahlpflichtfach Italienisch beschreiben. Wir zwei Schüler der 5a haben unseren Print und Geschichte Professor Baumgartner, zu seinem Fach Italienisch befragt.

Interview von Theresa und Julian
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Julian: Wie würden Sie den Unterricht in drei Wörtern beschreiben?

Herr Prof. Baumgartner: In drei Wörtern ist`s schwierig, aber ich würde mal sagen: Kultur, Sprache, Spiele oder Spaß

Julian: Wie schauen diese Spiele aus?

Herr Prof. Baumgartner: Naja wir haben im Unterricht verschiedene Spiele, die wir verwenden aber die haben alle einen Sinn. Man übt damit Grammatik und Wortschatz und den Schülern macht das natürlich mehr Spaß als würde man das prüfen oder so weiter. Und möglich ist es deswegen, weil wir eine kleine Gruppe sind. wo man sich hinsetzen kann und spielen kann. Also am Beginn zum Beispiel haben wir, um die Zahlen zu üben ein Bingo, dann gibt es Fliegenklatschen mit denen wir um die Wette Vokabel schnappen. Ein Schüler sagt die Vokabel, die liegen auf dem Tisch, auf Italienisch und ein Schüler sagt sie auf Deutsch und die anderen, jeder hat eine Fliegenklatsche, müssen das Wort erklatschen oder es gibt auch andere Brettspiele und so weiter. Das machen wir ganz gerne um Entspannungsphasen im Unterricht zu haben.

Julian: Welchen Schülern würden sie das Fach empfehlen? Also welcher Schülergruppe?

Herr Prof. Baumgartner: Also jedem der gerne Sprachen lernt, also der sich für Sprachen und andere Kulturen interessiert. Geeignet sind alle hier, weil jeder von euch lernt schon Französisch und manche auch Latein, damit sind die sprachlichen Strukturen nicht so fremd.

Julian: Was ist das Ziel des Unterrichts?

Herr Prof. Baumgartner: Das Ziel des Unterrichtes ist, dass ihr am Ende, in der 8. Klasse, sagen könnt: Ich kann mich dort zurechtfinden ohne einer anderen Sprache, wie Englisch, auf Italienisch kann ich dann dort bestellen und mit den Leuten einkaufen gehen, also die einfachen Sachen im Alltag erledigen und einfache Konversationen führen.

Julian: Warum sollte man ihr Fach als Wahlpflichtfach wählen?

Herr Prof. Baumgartner: Weil eine Sprache immer sehr bereichernd ist und die ganze Kultur, wir hören auch gern Lieder oder schauen uns Filmchen an. Wir waren auch schon selber in Rom und haben dort, dass was wir gelernt haben angewandt, aktiv. Und ich glaube auch eine Sprache ist sehr bereichernd, weil ihr kennt das ja von Englisch oder Französisch, wenn ihr an eine andere Sprache denkt, denkt ihr anders. […] Eine andere Sprache öffnet einem auch eine andere Vorstellung, deswegen glaube ich dass Sprachen sehr Horizont erweiternd sind.

Julian: Und mit Kultur meinen Sie jetzt auch das Essen und so weiter?

Herr Prof. Baumgartner: Natürlich. Wir kochen auch manchmal was. Dabei geht es um zwei Sachen, zum Einem um das Vokabular, was zum Kochen dazu gehört, also wenn du ein Rezept auf Italienisch hast musst du es nicht übersetzen, das probieren wir praktisch aus. Und das Essen ist ja etwas was besonders Wchtiges, in Italien und für die Italiener und für die Menschen die in Italien leben. [..]

Julian: Ist es nach einem Auslandsjahr schwer, den Stoff nachzumachen?

Herr Prof. Baumgartner: Wie in jedem anderen Fach auch, wenn du ein Auslandssemester machst, musst du natürlich eh gut sein und dann schaffst du dies auch. Natürlich, ein halbes Jahr die Sprache nicht zu verwenden wäre nicht gut, du solltest dich vielleicht ein bisschen damit beschäftigen, aber die Leute die das gemacht haben, die haben den Anschluss gefunden, ja.

Julian: Was wird von den Schülern im Unterricht erwartet?

Herr Prof. Baumgartner: Dass sie regelmäßig da sind, dass sie sich vorbereiten, in Form der Hausübungen. Es gibt kurze Hausübungen, man muss eine Sprache natürlich mehr machen als nur zwei Stunden da zu sitzen und dass sie natürlich engagiert sind, aber das ist eigentlich meistens der Fall.

Julian: Und die letzte Frage, was die meisten interessieren wird: Gibt es Tests oder Wiederholungen?

Herr Prof. Baumgartner: Es gibt Wiederholungen, die machen wir schon. Aber die Notengebung ist sonst relativ schleichend, das wichtigste ist, dass die Schüler aktiv dabei sind und dann ergibt sich die Note.

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