– Kommentar zu Donald Trumps unfreiwilliger Twitter-Pause

Quelle: pixabay.com

Ohne Twitter wäre Trump wohl nicht so gesprächig und was er von sich gibt ist oft bedenklich. Gut, dass manche den Mut aufbringen dies zu unterbinden.

Der Präsident der Vereinigten Staaten konfrontiert uns Tag für Tag mit über zehn Tweets, die manchmal unangebracht sind. Seine Feinde gratulieren dem Twitter-Mitarbeiter der Trumps Twitter-Account für ganze elf Minuten außer Kraft setzte. Trump beschreibt solche „Hater“ mit ganz normalen Tweets wie: Jedes Mal, wenn ich über die Hasser und Verlierer spreche, tue ich dies mit großer Liebe und Zuneigung. Sie können der Tatsache nicht ins Auge blicken, dass sie sch… geboren wurden.

Tweets wie diese gibt es haufenweise auf Trumps Account, ein Mitarbeiter tat etwas Mutiges: An seinem letzten Arbeitstag „löschte“ der Twitter-Held den Account des wichtigsten Mannes der Welt für elf Minuten und statt diesem erschien die Meldung „Entschuldigung, diese Seite existiert nicht!“. „Dieser Mann sollte als Held gefeiert werden!“, meinten viele der Online-Nutzer. Auch der Friedensnobelpreis sollte für ihn bereitgestellt werden.

Gerade in so unsicheren Zeiten, wie diesen ist es gefährlich unbedachte Äußerungen über das Internet zu verbreiten. Vor allem, wenn dies der mächtigste Mann der Welt tut. Somit war es tatsächlich ein deutliches Zeichen diesen „explosiven“ Account für kurze Zeit still zu legen. Menschen in derart mächtigen Positionen sollten alles darum geben den Frieden auf der Welt zu schaffen. Doch genau dies scheint dem impulsiven und spontanen amerikanischen Präsidenten nicht bewusst zu sein. Er provoziert mit seinen Tweets sowohl Minderheiten, als auch politische Gegner . Elf Minuten sind keine lange Zeit doch die Überlegung, was passieren würde, wenn der Account komplett geschlossen bliebe, regt zur Diskussion an. Möglicherweise wäre dies ein großer Schritt Richtung Weltfrieden.

Allerdings ist es schon bedenklich, dass ein „normaler“ Mitarbeiter von Twitter eine so wichtige Persönlichkeit für elf Minuten komplett aus dem System herauslöschen kann. Man soll sich vorstellen, wie leicht also auch eine Kriegserklärung an bestimmte Länder per Social Media versendet werden kann, wenn der nächste Mitarbeiter etwas „Neues“ versucht. Kann sich also Trumps Twitter Account durch einen Hackerangriff verselbstständigen?

Man sollte vielleicht mehrere Sicherheitsvorkehrungen für diesen Account einführen, da sich dies zu einer unangenehmen Situation entwickeln.

Gleichzeitig wäre es eine interessante und entspannende Idee den Account des derzeitigen amerikanischen Präsidenten für mehrere Tage im Jahr gesperrt zu lassen!

~Niclas E.-K., 5B.

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